Galgos in Spanien – Beim Galgomarsch laufen für die, die keine Stimme haben
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Sie sind elegant, sanft und unglaublich sensibel – und doch gehören Galgos, die spanischen Windhunde, zu den am meisten übersehenen Leidtragenden des europäischen Tierschutzes. Während sie für viele lediglich als schnelle Jagd- oder Rennhunde gelten, ist ihre Realität in Spanien für zehntausende Tiere jedes Jahr geprägt von Ausbeutung, Vernachlässigung und Tod.
Dieser Artikel soll aufklären – und gleichzeitig einladen, aktiv zu werden: beim Galgomarsch https://www.berliner-galgomarsch.de/
Das stille Leid der Galgos
In Spanien werden Galgos traditionell für die Hasenjagd eingesetzt. Sie gelten als reine Gebrauchsgegenstände: leistungsfähig = wertvoll, langsam oder krank = nutzlos. Jedes Jahr am Ende der Jagdsaison – meist im Januar oder Februar – werden tausende Galgos aussortiert.
Was das bedeutet, ist erschütternd:
Aussetzen auf der Straße
Einsperren ohne Nahrung
Übergabe an überfüllte Perreras (Tötungsstationen)
Misshandlung oder Tötung
Besonders grausam ist die Tatsache, dass Galgos in Spanien rechtlich oft nicht als Haustiere, sondern als Jagdwerkzeuge betrachtet werden. Dadurch genießen sie weniger Schutz als andere Hunde.
Warum Galgos besondere Hunde sind
Wer einmal einem Galgo begegnet ist, weiß: Diese Hunde sind alles andere als „Werkzeuge“. Sie sind sanft, leise, sozial und oft extrem menschenbezogen – trotz oder gerade wegen ihrer traumatischen Vergangenheit.
Viele gerettete Galgos zeigen:
eine große Sensibilität
Dankbarkeit und Bindungsfähigkeit
ein ruhiges, liebevolles Wesen
Doch der Weg vom geretteten Jagdhund zum sicheren Familienmitglied ist lang – und ohne Hilfe von außen kaum möglich.
Tierschutz braucht Sichtbarkeit
Spanische Tierschutzorganisationen leisten Enormes: Sie retten, versorgen medizinisch, päppeln auf und vermitteln Galgos in ein neues Leben. Doch sie kämpfen ständig gegen:
fehlende finanzielle Mittel
volle Auffangstationen
mangelnde internationale Aufmerksamkeit
Genau hier setzen wir an.
Der Galgomarsch – Laufen für den Tierschutz
Mit dem Galgomarsch verbinden die Organisatoren Bewegung, Gemeinschaft und Aufklärung. Jeder Schritt steht symbolisch für die Galgos, die nie die Chance hatten, frei zu laufen.
Der Galgomarsch bedeutet:
Aufmerksamkeit für das Schicksal der Galgos
Unterstützung von Tierschutzarbeit
Solidarität über Ländergrenzen hinweg
Gemeinschaft von Menschen, die nicht wegsehen
Egal ob laufend, gehend oder mit Hund – jede Teilnahme zählt.
Warum wir laufen
Wir laufen, weil Galgos keine Lobby haben. Wir laufen, weil Wegsehen Leid verlängert. Wir laufen, um zu zeigen, dass Mitgefühl keine Grenzen kennt.
Der Galgomarsch ist mehr als ein sportliches Event – er ist ein Statement.
Sei Teil der Bewegung
Mit deiner Teilnahme am Galgomarsch unterstützt du nicht nur konkret den Tierschutz, sondern hilfst auch dabei, das Bewusstsein für eine oft vergessene Hunderasse zu schärfen.
Gemeinsam können wir laut sein für die, die leise leiden.
Dogrebels – Rebel for those without a voice.
🖤 Für die Galgos. Für den Tierschutz. Für Veränderung.




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